Personen, die sensible Daten und Informationen auf ihrem Computer ablegen, sollten diese auch vor unberechtigtem Zugriff schützen. Am besten ist dafür Software geeignet, welche die Dateien verschlüsselt.
Programme zur Verschlüsslung von Daten auf dem Computer gibt es wie Sand am Meer. Doch auch hier gilt der folgende Grundsatz: Eine Verschlüsselung von Daten auf dem heimischen Computer oder Notebook ist nur dann sinnvoll, wenn sie auch sicher funktioniert.
Wenn man einem Bericht der Zeitschrift “Computerbild” Glauben schenken darf, besitzen einige der erhältlichen Programme zur Datenverschlüsselung erhebliche Sicherheitsmängel.
In Zusammenarbeit mit den Experten des Frauenhofer Instituts für sichere Informationstechnologie hat die Zeitschrift “Computerbild” acht Verschlüsselungsprogramme getestet. Unter den Testkandidaten befanden sich auch kostenlose Produkte.
Im privaten Bereich ist die Anschaffung einer solchen Software ebenfalls empfehlenswert, vor allem für Personen, die Onlinebanking durchführen. Die Kontoauszüge und andere Bankdokumente für das gebührenfreies Girokonto lassen sich somit vor einem unberechtigtem Zugriff schützen.
Aber auch andere sensible Daten lassen sich schützen. Vor dem Kauf der Software sollte man sich ausreichen über Test- und Erfahrungsberichte informieren.
Bei den Tests, die Computerbild und das Frauenhofer Institut durchgeführt haben, mussten die Tester, wegen schwerer Sicherheitsmängel, bei vier Testkandidaten die Note “mangelhaft” vergeben.
Betroffen davon sind die folgenden Programme: “Free CompuSec”, “Disc Encryptor”, “DriveCrypt” und “Desktop Home”.
Einige dieser Programme speichern das Kennwort für den Zugriff auf die verschlüsselten Daten im Klartext. Mit einer solchen Praxis wird Datendieben ihr Handwerk erleichtert.
Als Testsieger ermittelten die Experten “Steganos Safe 2008″.
Der Preis-Leistungs-Sieger wurde das kostenlose “TrueCrypt”.
Computersicherheit September 16th 2008
